Genervter Mitarbeiter vor einem Bildschirm

Viele IT-Experten verzweifeln an der Software, mit der sie arbeiten müssen. (Bild: Adobe Stock / StockPhotoPro)

Insgesamt drei von fünf vom Softwareanbieter Freshworks befragten IT-Fachleute hassen die Applikationen, die sie täglich nutzen müssen. Die Antipathie geht sogar so weit, dass Experten bereit wären, für bessere Tools auf andere Benefits zu verzichten. 44 Prozent würden hierfür weniger Urlaubstage, 41 Prozent sogar weniger Elternzeit in Kauf nehmen.

Die meisten Experten leiden der Studie zufolge jedoch im Stillen: Sieben von zehn Befragten zögern, Kritik zu äußern, weil sie nicht als Nörgler gelten möchten und davon ausgehen, dass ihre Anmerkungen auf taube Ohren stoßen würden.

Als Gründe für die Probleme machen die Studienautoren die oftmals historisch gewachsenen Systeme aus, die durch Erweiterungen und Aktualisierungen zunehmend überfrachtet wurden. Viele SaaS-Tools seien inzwischen voll mit unerwünschten Funktionen, schwer bedienbar und langsam. IT-Fachleute hätten durchschnittlich 14 Anwendungen auf ihrem Arbeitscomputer, würden hiervon jedoch nur die Hälfte aktiv nutzen.

Eine überwältigende Mehrheit der befragten IT-Experten (94 Prozent) geben an, dass ihr Unternehmen von simplerer Software profitieren würde. Fast zwei Drittel würden eine einzige Softwarelösung für das IT-Servicemanagement bevorzugen, im Gegensatz zur derzeit üblichen Landschaft aus mehreren Anwendungen.

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