Kia-CEO Ho Sung Song

Kia-CEO Ho Sung Song stellt Investoren die Aktualisierungen der Strategie "Plan S" vor. Bild: Kia

Neben den Aktivitäten zur Stärkung der Elektromobilität und dem Ausbau neuer Mobilitätsdienste steht als dritte Säule auch das Geschäft mit Spezialfahrzeugen (Purpose-build vehicles) im Mittelpunkt der Strategie. Bis zum Jahr 2030 sollen 40 Prozent des Kia-Gesamtabsatzes auf Elektro- sowie (Plug-In-)Hybridfahrzeuge entfallen. Insgesamt strebt der südkoreanische Hersteller somit einen Absatz von 1,6 Millionen Fahrzeugen an.

Beginnend mit der Markteinführung des ersten ausschließlich für den Elektroantrieb entwickelten Fahrzeugs in diesem Jahr wird Kia seine Elektropalette bis 2026 zudem um elf neue Modelle verstärken – sieben dedizierte Elektrofahrzeuge auf der neuen Plattform E-GMP (Electric-Global Modular Platform) und vier Elektroversionen bestehender Modelle mit Verbrennungsmotor. Das erste dedizierte Elektrofahrzeug mit dem Codenamen CV soll außerdem mit der HDA2-Technologie (Highway Driving Assist Level 2) ausgestattet sein. Ab 2023 werden die Elektrofahrzeuge der Marke mit dem Highway Driving Pilot (HDP) ausgerüstet sein, der autonomes Fahren auf Level 3 erlauben soll. Das Unternehmen rechnet damit, dass Elektrofahrzeuge im Jahr 2025 so rentabel sein werden wie heutige Modelle mit Verbrennungsmotor.

Im Bereich des B2C-Geschäfts möchte Kia bestehende Dienste ausbauen: In Spanien soll unter anderem der Carsharing-Dienst Wible durch weitere Services erweitert werden. Der Fahrzeugnutzungsservice KiaMobility, der im September letzten Jahres als Pilotprojekt in Italien und Russland gestartet ist, wird in weiteren europäischen Märkten eingeführt.

Im Geschäft mit staatlichen Institutionen und Unternehmen wird Kia einen Elektroauto-Service aufsetzen, der Abonnement- und Carsharing-Elemente kombiniert. Bei diesem neuen Mobilitätsdienstkonzept werden die Fahrzeuge werktags geschäftlich genutzt und an den Wochenenden von Privatpersonen gemietet.

Vom Abonnement-Programm Kia Flex, das 2019 in Korea gestartet ist, soll in diesem Jahr zudem eine globale Version unter dem Namen Kia Subscription eingeführt werden. Der Service wird von Sixt Leasing betrieben, das im vergangenen Jahr von der Hyundai Motor Group übernommen wurde. Die Fahrzeuge werden von den regionalen Tochtergesellschaften und Händlern des Unternehmens bereitgestellt.

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