Eine magentafarbene Buchse für ein Lan-Kabel an einer blauen Wand.

Insbesondere in den Bereichen Multi-Cloud-Services und Digitalisierungslösungen will T-Systems punkten. (Bild: Telekom)

Verhandlungen der Deutschen Telekom mit Interessenten über einen Verkauf der Dienstleistungstochter T-Systems sind laut einem Bericht des Handelsblatts gescheitert. Gegenüber automotiveIT äußerte sich ein Sprecher der Unternehmenstochter: „Unser Marktumfeld ist sehr dynamisch.“ Die Strategie von T-Systems sei unverändert. Man investiere in Lösungen für ausgewählte Branchen wie Automotive, Healthcare, den öffentlichen Sektor, den öffentlichen Verkehr und demnächst auch den Bankensektor. „Und das tun wir mit der Deutschen Telekom, heute und morgen“, so der Sprecher weiter.

Das Management der Deutschen Telekom in Bonn hatte vergangenen November angefangen, verschiedene Optionen wie etwa den Verkauf der Großkundentochter zu prüfen. Konzernchef Tim Höttges wollte eine Lösung für das Sorgenkind finden, das seit Jahren operativ Verluste verzeichnet.

T-Systems hatte jüngst angekündigt, die eigenen Aktivitäten im Automotive-Bereich auszubauen. Zu den derzeit 4.000 Mitarbeitern, die sich um die Digitalisierung der Autobranche bemühen, sollen bis 2023 rund 600 weitere Experten kommen. Allein am Standort Wolfsburg plant der IT-Dienstleister circa 200 neuen Stellen.

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dpa