Szene aus einem Live-Webinar der Škoda Academy.

Die Škoda Academy digitalisierte während der Corona-Pandemie verstärkt ihre Kursinhalte und setzte zum Beispiel vermehrt auf Live-Webinare. Bild: Škoda

| von Götz Fuchslocher

Škoda baut das eigene Portfolio digitaler Aus- und Weiterbildungsangebote über die unternehmenseigene Akademie weiter aus. Schüler und Studierende der Bildungseinrichtung haben dem Hersteller zufolge von einem vielfältigen virtuellen Kursprogramm profitiert, das kontinuierlich ausgebaut werde. Vor allem IT-Kurse hätten dabei mit über 4.100 Teilnehmern eine starke Nachfrage registriert. Zudem treibe man die Fortbildung der Mitarbeiter auf dem Gebiet der Elektromobilität weiter voran: Bis heute hätten mehr als 16.500 Angestellte spezielle Schulungen absolviert, heißt es beim OEM. Seit 2013 hat Škoda über 340 Millionen tschechische Kronen (etwa 16 Millionen Euro) in Weiterbildungsprogramme und technisches Equipment investiert.

Ebenso wie die Produktion in den tschechischen Werken habe man während der ersten Welle der Covid-19-Pandemie auch der Lehrbetrieb einstellen müssen. Die Škoda Academy habe daraufhin verstärkt ihre Kursinhalte digitalisiert und beispielsweise auf Live-Webinare gesetzt, heißt es bei dem Unternehmen. Um Mitarbeiter und Führungskräfte bei der Umstellung auf die mobile Arbeit zu unterstützen, habe man das Projekt #Strongertogether gestartet.

Seinen Mitarbeitern stellt der Automobilhersteller neben technischem Equipment auch entsprechende Materialien, Guides und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, damit sie sich effizient auf die mobile Arbeit einstellen können. Parallel zu den Digitalisierungsmaßnahmen im Zuge der Pandemie wurden Škoda zufolge die speziellen Trainingsprogramme zum Thema Elektromobilität weitergeführt. Im Zuge des digitalen Wandels gewinnen dem OEM zufolge auch IT-Schulungen noch weiter an Bedeutung. Dabei decke man das gesamte Ausbildungsspektrum ab – von der einfachen Weiterbildung bis hin zu kompletten Ausbildungsprogrammen im Bereich Informationstechnik. Mitarbeiter können sich so etwa zum Junior Data Analyst ausbilden lassen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Covid-19-Situation bietet der OEM nach einer entsprechenden Vereinbarung mit seinem Sozialpartner Kovo seit dem 18. Januar 2021 denjenigen Mitarbeitern aus der Produktion sowie operativem Personal die Möglichkeit zu mobiler Arbeit, die sich in Quarantäne befinden. Seit dem 25. Januar stehe diese Option auch technischwirtschaftlichem Personal offen, deren Arbeitsbereich mobile Arbeit eigentlich nicht ermögliche, heißt es. Überdies kooperiere man mit rund 20 Hochschulen in der Tschechischen Republik, etwa im Rahmen von Praktika oder bei der Erarbeitung von Abschlussarbeiten, um den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern.

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