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Audi testet den autonomen RS7 „Robby“ auf kalifornischen Rennstrecken. (Bild: Audi)

Zur diesjährigen CES in Las Vegas und dem Schwester-Event in Shanghai zeigte Audi das pilotierte Fahren bereits auf öffentlichen Highways. Um die Grenzen der Systeme auszutesten, schickt der Ingolstädter OEM seine Roboterautos allerdings auch auf die Rennstrecke, wie im in Hockenheim. Aktuell ist Audi bereits mit dem Nachfolger von „Bobby“ unterwegs.

So hat Audi die neueste Generation des Audi RS 7 piloted driving concept namens „Robby“ auf einer der nach eigenen Angaben anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt, dem kalifornischen Sonoma Raceway, getestet. „In Sonoma haben wir den Audi RS 7 piloted driving concept Runde um Runde ans physikalische Limit gebracht, und dies in gleichbleibender Präzision“, so Thomas Müller, bei Audi verantwortlich für die Entwicklung von Brems-, Lenk- und Fahrerassistenzsystemen. „Das Auto erzielte Rundenzeiten, die besser waren als die von Sportfahrern.“

Der RS 7 benötigte für den 4.050 Meter langen Kurs nur 2:01,01 Minuten. Im Vergleich zum Vorgänger sei das Gewicht von Robby zudem um rund 400 Kilogramm gesunken. Die Entwicklungsarbeit auf den unterschiedlichsten Testfeldern bringe wertvolle Erkenntnisse für die Seriensysteme – von der Sensortechnik über die Datenverarbeitung bis hin zur Fahrzeugsteuerung und -stabilisierung, heißt es bei Audi. Bereits im kommenden A8 sollen Teile des pilotierten Fahrens in Serie gehen. So soll die Oberklasse-Limousine beim Einparken oder im Stop-and-Go-Verkehr auf Autobahnen bis 60 km/h die Fahraufgaben übernehmen können.

 

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