BMW iDrive

BMWs Entwicklungschef Frank Weber rechnet damit, dass mit Hilfe digitaler Fahrzeugupdates bis 2030 ein Umsatzpotenzial von fünf Milliarden Euro erreicht werden kann. Bild: BMW

| von Werner Beutnagel

Dabei gehe es sowohl um Zusatzfunktionen, die beim Kauf des Autos gebucht werden können, als auch um solche, die Kunden mit Over-the-air-Upgrades im Nachhinein dazubuchen können, wie ein BMW-Sprecher sagte. Zu möglichen Effekten auf den Gewinn wollte Weber zunächst keine Angaben machen.

BMW hatte bereits auf der Jahrespressekonferenz darauf hingewiesen, dass der Konzern Ende dieses Jahres die weltweit größte Flotte für Online-Upgrades auf der Straße haben werde. Unter anderem soll eine neue Version des Softwarebetriebssystems im Auto das Zubuchen noch einmal vereinfachen. Ab 2025 will BMW-Chef Oliver Zipse mit einem neu ausgerichteten Produktangebot IT und Software im Auto noch stärker mit dem Fahrzeug verzahnen.

BMW-Vertriebschef Pieter Nota hatte bereits angekündigt, dass der Konzern bis 2025 jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag in die Digitalisierung von Marketing und Vertrieb stecken will - darunter fallen auch Maßnahmen rund um die digitalen Zusatzfunktionen. Dabei geht es unter anderem um Fahrassistenten und bestimmte Licht- und Soundfunktionen, aber auch um Veränderungen des Fahrwerks selbst.

Viele Funktionen sollen auch flexibel und auf Zeit buchbar sein. So will BMW vor allem Gebrauchtwagenkäufer und Leasingnehmer in den Fokus nehmen, die erst später einen BMW kaufen oder das Fahrzeug nur für eine bestimmte Zeit nutzen.

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