Vernetztes Fahrzeug Bosch

Bosch und Microsoft arbeiten an der Schnittstelle von Fahrzeugsoftware und Cloud künftig zusammen. Bild: Bosch

| von Werner Beutnagel

Bereits bis Ende des Jahres sollen erste Fahrzeugprototypen die gemeinsame Plattform nutzen können. Zur Investitionshöhe der auf zwei Jahre angelegten Entwicklungskooperation machten beide Konzerne keine Angaben. Die Summe werde aber zu gleichen Teilen aufgebracht, heißt es von Bosch.

Ziel der Kooperation sei es beispielsweise, dass Software-Updates in den von Bosch ausgestatteten Fahrzeugen künftig während des gesamten Autolebens schnell und beständig auf Steuergeräte und Fahrzeugrechner aufgespielt werden könnten, so die Unternehmen.

Bosch sieht in der Entwicklung softwareintensiver Elektroniksysteme für Fahrzeuge einen Zukunftsmarkt und hatte dazu erst jüngst rund 17.000 Mitarbeiter in 20 Ländern in einem neuen Geschäftssegment zusammengezogen. Konzernangaben zufolge kommt dieser Markt derzeit auf ein jährliches Volumen von rund 20 Milliarden Euro, bis 2030 sei ein jährlicher Zuwachs um bis zu 15 Prozent zu erwarten.

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