Continental Fußgängerschutz

Continental und die Deutsche Telekom erarbeiten neue Systeme zum Schutz von schwachen Verkehrsteilnehmern. Bild: Continental

| von Werner Beutnagel

Wie der Zulieferer ankündigte, soll das gemeinsame System im Herbst auf der Fachmesse ITS in Hamburg gezeigt werden. Es geht dabei um die Vernetzung von GPS-Daten und Beschleunigungswerte von Fahrzeugen mit den Mobilfunkgeräten der übrigen Verkehrsteilnehmer. Die voraussichtlich eingeschlagenen Wege der nächsten Sekunden werden dann in der Cloud prognostiziert - und bei drohenden Zusammenstößen Echtzeit-Warnsignale verschickt.

So soll sich die Wahrscheinlichkeit von Unglücken im Straßenverkehr mit oft tödlichem Ausgang vor allem für die schwächeren Fahrrad- und Rollerfahrer oder Fußgänger verringern. Es habe bereits erste Tests gegeben, berichteten die Projektpartner Continental und Deutsche Telekom.

Häufig gibt es im Stadtverkehr auch Unfälle mit Toten oder Schwerverletzten, wenn Lkw-Fahrer Radler oder Fußgänger übersehen. Continental hatte unter anderem schon einen Nachrüstsatz für einen elektronischen Abbiege-Assistenten auf den Markt gebracht. Das System basiert auf Radartechnik und soll sich auch in älteren Nutzfahrzeugen installieren lassen. Seit Mitte 2020 besteht eine Pflicht für den Einbau solcher Assistenten und blinkende Markierungsleuchten an der Fahrzeugseite - allerdings zunächst nur bei neuen Lastwagen.

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