Continental autonomes Fahren

Continental bündelt das autonome Fahren ab 2022 in einer eigenen Geschäftseinheit. Bild: Continental

| von Werner Beutnagel

Dies teilte der Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Continental hatte für das autonome Fahren zusätzliche Investitionen von bis zu einer Viertelmilliarde Euro schon im laufenden Jahr angekündigt. "Der Markt wird sich in den nächsten drei Jahren mehr als verdoppeln", schätzt Vorstandschef Nikolai Setzer. Daher schaffe man nun auch intern "neue Strukturen, die diesen Fokus schärfen".

Während die vergangenen beiden Jahre für Continental insgesamt verlustreich verliefen, verbuchte der Fahrassistenz-Bereich Aufträge in Milliardenhöhe. Der Konzern wandelt sich von klassischer Hydraulik und Mechanik zu mehr Elektronik, Sensorik und Software. Diese Bereiche sind auch für das automatisierte und autonome Fahren nötig. Der Betriebsrat betonte: "Langfristig sollte sowohl die Stellung des Unternehmens am Markt gestärkt als auch die Beschäftigung stabilisiert werden." Conti baut Tausende Jobs in alten Bereichen ab.

Zudem gab der Konzern eine Personalie bekannt: Philip Nelles soll im Juni Hans-Jürgen Duensing als Chef der Industrie-Sparte Contitech nachfolgen. Duensing scheide aus persönlichen Gründen aus, hieß es.

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