Continental kooperiert mit NTT DoCoMo

Die 5G-Mobilfunktechnologie ermöglicht eine schnellere und qualitativ bessere V2X-Kommunikation als LTE oder 4G. Bild: Continental

Der Automobilzulieferer Continental hat eine Forschungs- und Entwicklungskooperation mit dem japanischen Telekommunikationsunternehmen NTT DoCoMo aufgenommen, die sich mit dem Einsatz der 5G-Mobilfunktechnik in Fahrzeugen befasst. Ziel der Kooperation ist die Weiterentwicklung von vernetzten Infotainment-Funktionen und die Schaffung einer Basis für V2X-Kommunikationssysteme.

Die beiden Unternehmen haben einen Prototyp entwickelt, der Anwendungen mit 5G-Technik zeigt. Dieser zukünftige Standard für Hochleistungs-Mobilfunk befindet sich noch in der Spezifikationsphase. Seine Entwicklung soll die Geschwindigkeit der Datenübertragung erhöhen, sowie Übertragungsqualität und Reaktionszeit steigern. Erklärtes Ziel der 5G-Technologie ist es, bis zu einer Million Verbindungen pro Quadratkilometer bereitzustellen, wodurch deutlich mehr Geräte im Einsatz sein könnten als bei 4G.

„Fahrzeug-Vernetzung ist eine unserer Kernaufgaben. Um die Vorteile des vernetzten Fahrzeugs optimal nutzen zu können, brauchen wir die Bandbreite, die Geschwindigkeit und die schnelle Reaktionszeit der Mobilfunknetze von morgen“, sagt Johann Hiebl, Leiter des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity von Continental.

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