Aufsichtsrat-der-Daimler-AG-beruft-Renata-Jungo-Bruengger-in-den-Vorstand

Renata Jungo Brüngger: Eine Blackbox im autonomen Autos muss technikoffen sein und dem Prinzip der Datensparsamkeit folgen. (Bild: Daimler)

Eine gesetzliche Regelung für die Einführung eines Datenspeichers in autonomen Fahrzeugen hat Daimler-Vorstandsmitglied Renata Jungo Brüngger auf dem Technik-Kongress des VDA gefordert. Ein solcher Speicher wird vor allem im Zusammenhang mit Unfällen selbstfahrender Autos in der Branche diskutiert. In seinem kürzlich beschlossenen Gesetz zur Haftung bei automatisierten Fahrfunktionen hat der Bundestag auch einen solchen Datenspeicher vorgesehen.

Jungo Brüngger, die im Daimler-Vorstand das Ressort Integrität und Recht bekleidet, erklärte wie ein solcher Datenspeicher aussehen soll: Er müsse technikoffen sein und dem Prinzip der Datensparsamkeit folgen. Der Daimler-Vorschlag sieht getrennte Speicherbereiche für Fahrmodus- und „Ereignisdaten“ vor. Bei einem Unfall soll in letzterem ein „Mindestdatensatz“ abgelegt werden, der Aufschluss über den Unfallhergang geben und zur Klärung von Haftungsfragen beitragen soll. Die Frage, wer Zugriffsrechte auf diesen Speicher besitzt, müsse der Gesetzgeber regeln, so Jungo Brüngger.

Autor: Christoph Hammerschmidt

Sie möchten gerne weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos:

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Mit der Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen der Portale im Industrie-Medien-Netzwerks. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie sind bereits registriert?