Eine Frau sitzt in einem schwaren Hosenanzug vor ihrem Bildschirm.

Vor der Coronapandemie waren digitale Bewerbungsverfahren noch deutlich weniger verbreitet.

Knapp drei Viertel (72 Prozent) führen Bewerbungsgespräche per Videokonferenz. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) setzt digitale Assessment-Center oder Online-Testverfahren ein. Jedes sechste Unternehmen ermöglicht digitales Probearbeiten. Und bereits jedes Vierte bietet die digitale Vertragsunterschrift per elektronischer Signatur an. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 850 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen in Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„In der Coronapandemie hinterfragen viele Unternehmen ihre internen Prozesse, gerade auch in der Personalsuche. Nahezu jedes Unternehmen akzeptiert mittlerweile Online-Bewerbungsunterlagen, auch das Bewerbungsgespräch per Videokonferenz ist mittlerweile Standard“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Vor der Coronakrise waren diese Verfahren deutlich weniger verbreitet. Auf digitale Bewerbungsunterlagen setzten 88 Prozent der Unternehmen, auf digitale Assessment-Center oder Online-Testverfahren 43 Prozent sowie auf Bewerbungsgespräche per Videokonferenz 39 Prozent. Digitales Probearbeiten (sieben Prozent) und die Vertragsunterschrift per digitaler Signatur (13 Prozent) gab es kaum.

Kommt es zu einem Bewerbungsgespräch per Videokonferenz, ist Microsoft Teams das beliebteste Tool. Sechs von zehn Unternehmen setzen auf diese Software. Vier von zehn nutzen Skype, jedes Dritte führt Gespräche via Zoom. Dahinter folgen GoToMeeting (17 Prozent) und WhatsApp (elf Prozent).

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