Hyundai_Roboterweste_VEX

Die Roboterweste bietet Lastunterstützung und soll die Mobilität der Mitarbeiter bei der Fahrzeugmontage fördern. (Bild: Hyundai)

Die batterielose Weste nutzt dabei eine polyzentrische Achse. Bei der Achse werden mehrere Drehpunkte mit einer Multi-Link-Muskelunterstützung kombiniert, wodurch der Arbeiter bei größeren Gewichten entlastet wird. Laut Unternehmensangaben soll so Müdigkeit reduziert und zeitgleich die Effizienz gesteigert werden.

VEX unterstützt Produktionsmitarbeiter zum Beispiel beim Verschrauben der Fahrzeuge an der Unterseite, beim Einpassen von Bremsanlagen oder beim Anbringen von Auspuffanlagen. Erste positive Erfahrungen mit der Weste wurden in einem zehnmonatigen Pilotprogramm in zwei Hyundai-Werken in den USA gesammelt. Künftig soll die Weste in allen Fertigungsstätten des Autobauers zum Einsatz kommen und Ende des Jahres auch in anderen Industriezweigen kommerziell vermarktet werden, heißt es aus Südkorea.

Die Weste ist nicht die erste Robotertechnologie, die Hyundai einsetzt. Zuvor wurde mit dem 1,6 Kilogramm leichten Chairless EXoskeleton (CEX) ein tragbares Gerät eingeführt, das Kniegelenke, Wirbelsäule und Muskulatur der Arbeiter schont.

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