Ein autonomes Testfahrzeug von Hyundai mit diversen Bildschirmen.

Seit Oktober 2019 erprobt Hyundai das autonome Fahren auch in Europa. (Bild: Hyundai)

Hyundai und das auf Quantencomputing spezialisierte Unternehmen IonQ erweitern ihre Partnerschaft um ein neues Projekt. Im Fokus steht die Erkennung und Klassifizierung von 3D-Objekten für künftige Mobilitätslösungen wie etwa autonome Fahrzeuge. Gemeinsam soll die Rechenfunktionalität von Quantencomputern durch effizienteres maschinelles Lernen verbessert werden.

Der Partner habe laut Hyundai einen Durchbruch bei der Kodierung von Bildelementen in Quantenzustände erzielt. Durch Quantenprozessoren seien bereits 43 Arten von Straßenschildern klassifiziert worden. In der nächsten Phase des Projekts werden die gewonnenen Daten aus den maschinellen Lernprozessen schließlich auf eine Testumgebung von Hyundai angewendet und dabei verschiedene reale Szenarien simuliert. Auch die Erkennung von Fußgängern und Radfahrern werde angestrebt, so der Autohersteller.

Bei dem Projekt kommt der IonQ Aria zum Einsatz, der eine effizientere Verarbeitung bei geringeren Kosten ermöglichen soll. Laut Hyundai ist er mit 20 algorithmischen Qubits der leistungsstärkste Quantencomputer der Branche und basiert auf anwendungsorientierten Standard-Benchmarks.

Hyundai optimiert Batterien durch Quantencomputer

Die Kooperation der beiden Unternehmen besteht seit Januar dieses Jahres. Ursprünglich zielte sie auf die Qualitätsverbesserung von Lithiumbatterien mittels Quantencomputern ab. Lade- und Entladezyklen sowie Haltbarkeit, Kapazität und Sicherheit sollten optimiert werden, bessere Simulationen und Kontrollen der chemischen Reaktionen einen Grundstein für die Entwicklung effizienterer Batterien legen.

„Von der Zusammenarbeit bei der Batterieentwicklung für Elektrofahrzeuge bis hin zur Erforschung der Bildklassifizierung und Objekterkennung für das automatisierte Fahren erwarten wir, dass Quantencomputer ein noch wichtigerer Bestandteil bei der Entwicklung neuartiger Transportlösungen werden“, betont Peter Chapman, Präsident und CEO von IonQ, hinsichtlich der nun vertieften Partnerschaft.

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