| von Gert Reiling

In den Niederlanden sollen bis 2012 zehntausend Ladestationen für Elektroautos entstehen. Die dafür notwendige Infrastruktur baut das internationale Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen Logica in Zusammenarbeit mit der niederländischen Stiftung e-laad.nl auf. Die Stiftung ist ein Zusammenschluss der wichtigsten Energieversorger im Land, die den Umstieg auf Elektrofahrzeuge fördern wollen.

Logica hat die Software für die Ladestationen entwickelt und liefert das technische Know-how, damit e-laad.nl die Stationen betreiben und die Abrechnungen durchführen kann. Die Infrastruktur wird die Basis für eine Reihe von Diensten liefern, mit denen Autofahrer die landesweiten Ladestationen einfach und schnell bedienen können. Ebenso rasch und effektiv soll die Bezahlung für den getankten Strom erfolgen. Die Stromkonzerne wollen mit dem Projekt grundlegende Daten für künftige Netz-Investitionen sammeln.

"Nachhaltigkeit ist für uns ein Schwerpunktthema, und wir investieren weltweit in die Entwicklung entsprechender Lösungen," sagt Thomas Piontek, Practice Manager Energy & Utilities bei Logica in Deutschland. Auch in Deutschland sei das Interesse von Stromanbietern am Thema Elektromobilität sehr hoch. Logica zeigt auf der Euroforum-Jahrestagung "Elektromobilität und ihre Auswirkungen auf die Energiewirtschaft" am 20. und 21. Mai in Hamburg, wie Elektromobilität durch Vernetzung unterschiedlicher Ladestationen nachhaltig gestaltet werden kann:

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