95318

Eine neue E-Auto-Batterie soll Brände vermeiden helfen. (Bild: Ecovolta)

Ein neuartiges Sicherheitskonzept für Lithium-Ionen-Akkus soll künftig schwere Fahrzeugbrände verhindern helfen. Die vom Schweizer Unternehmen Ecovolt entwickelte Technik trennt beschädigte Batterie-Zellen vom Rest des Akkus ab und unterbindet so gefährliche Kettenreaktionen. Das übrige Pack bleibt laut Hersteller funktionsfähig, lediglich seine Kapazität sinkt um den Wert des abgetrennten Teils.

Möglich wird das Abtrennen durch eine neuartige Zellverbindung, die bei lokal ansteigender Temperatur schmilzt und die beschädigte Zelle von allen anderen abspaltet. Das nun auf der Messe „Energy Storage Europe“ vorgestellte neue Konzept soll künftig bei allen Traktionsbatterien des Unternehmens zum Einsatz kommen.

Akku-Brände bei Elektroautos sind gefürchtet, weil sie nur mit großen Mengen Wasser und hohem Zeitaufwand zu löschen sind. Sie entstehen vor allem bei mechanischen Beschädigungen der Batterie, etwa bei Unfällen. Die Akku-Packs von E-Mobilen müssen daher besonders gesichert werden, was die Fahrzeuge schwer und teuer macht.

sp-x/hh

Sie möchten gerne weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos:

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.
*

Ich habe die AGB, die Hinweise zum Widerrufsrecht und zum Datenschutz gelesen und akzeptiere diese.

Mit der Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen der Portale im Industrie-Medien-Netzwerks. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie sind bereits registriert?