Mit Panzern und Kanonen hat Rheinmetall das Krisenjahr 2009 noch glimpflich überstanden. Die Sparte Automotive allein hätte das Unternehmen deutlich in die roten Zahlen rutschen lassen, aber die Wehrtechnik glich den Einbruch bei den Autozulieferungen aus. Mit 15 Millionen Euro ist das Gesamtergebnis für 2009 vor Zinsen und Steuern gerade noch positiv.

Verluste in den ersten drei Quarten und Restrukturierungsmaßnahmen summierten sich im Bereich Automotive auf 187 Millionen Euro. Doch ein operativer Gewinn im letzten Quartal ist für den Düsseldorfer Konzerrn Anlass zu verhaltenem Optimismus. Und dank des neuen Schützenpanzers Puma bleibt die Wehrtechnik eine Sparte mit glänzenden Gewinnaussichten. Die Umsatzzahlen für 2009 zeigen wieder die große Divergenz zwischen den Sparten. Um 26 Prozent ging der Automotive-Umsatz auf 1,55 Milliarden Euro zurück, dagegen wurden Wehrtechnik -Produkte für knapp 1,9 Milliarden Euro (plus 5 Prozent) verkauft.

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