Laut einer aktuellen Umfrage ist nicht einmal ein Drittel der Unternehmen überhaupt dazu in der Lage, Daten über die gesamte Lieferkette hinweg zu teilen. Eine Manufacturing Data Cloud kann dabei helfen, Datensilos aufzubrechen.

Laut einer aktuellen Umfrage ist nicht einmal ein Drittel der Unternehmen überhaupt dazu in der Lage, Daten über die gesamte Lieferkette hinweg zu teilen. Eine Manufacturing Data Cloud kann dabei helfen, Datensilos aufzubrechen. (Bild: Snowflake)

Seit erstmals die Rede vom „Internet der Dinge“ (IOT) war, ist etwa ein Jahrzehnt vergangen. Das, was der Begriff beschreibt, ist längst in unserem Alltag angekommen. Doch nicht nur Smartwatches oder vernetzte Elektrozahnbürsten sind dazu in der Lage, Daten zu sammeln – dasselbe gilt auch für Fahrzeuge wie Busse, Autos und LKW.

Vernetzte Fahrzeuge bieten unzählige Vorteile: Sie navigieren nicht nur bequem zum nächsten Parkplatz, zur nächsten Tankstelle oder zum nächsten Ladepunkt, sondern unterstützen außerdem eine umweltschonende Fahrweise. Genau das wird in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Denn nicht nur Verbrenner, sondern auch Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind aufgrund knapper und damit umso teurer Rohstoffe darauf angewiesen, ressourcenschonend ans Ziel zu gelangen.

Viele scheitern an großen Datenmengen

Große Datenmengen aus verschiedensten Quellen heranzuziehen und aus ihnen tiefgreifende Einblicke zu gewinnen, um bessere Entscheidungen treffen zu können, ist längst unverzichtbar geworden – und das über alle Industriezweige hinweg. Belegt wird dies unter anderem durch die Ergebnisse einer Bitkom-Umfrage, in deren Rahmen 91 Prozent der produzierenden Unternehmen in Deutschland der Aussage zustimmten. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Nicht nur die Kosten lassen sich bei gleichzeitig geringerer Fehlerquote senken, auch die während der Produktion und Logistik ausgestoßenen Emissionen könnten dank moderner Methoden stark reduziert werden – bis 2030 ließen sich dadurch sogar rund 64 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

In der Praxis scheitern allerdings immer noch viele an den Hürden, die sich auf dem Weg zu einer vernetzten Produktion auftun. Eine Umfrage, die Snowflake unter insgesamt 250 IT-Entscheider:innen durchgeführt hat, ergab, dass nicht einmal ein Drittel der Unternehmen überhaupt dazu in der Lage ist, Daten über die gesamte Lieferkette hinweg zu teilen. Der Fachkräftemangel, unter dem die Produktionsbranche leidet, kommt erschwerend hinzu. Die bestehenden Probleme haben laut Bitkom dazu geführt, dass rund die Hälfte aller Unternehmen hinterherhinkt, wenn es darum geht, IoT-Daten zu sammeln und smart einzusetzen. Dabei gilt: Je geringer die Beschäftigtenzahl, desto größer der Rückstand.

Scania geht mit gutem Beispiel voran

Laut Umweltbundesamt ist der Straßenverkehr für knapp 20 Prozent der Gesamtemissionen in Deutschland verantwortlich. Für die Autoindustrie, die mit ihren Produkten indirekt für diesen Schaden verantwortlich ist, führt deshalb kein Weg an neuen, nachhaltigeren Lösungen vorbei. Um den Güterverkehr, dessen Gesamtvolumen auf deutschen Straßen von Jahr zu Jahr steigt, umweltfreundlicher zu gestalten, erscheinen E-LKW zunächst als praktikable Lösung. Wie die vergangenen Jahre eindrucksvoll bewiesen haben, handelt es sich bei den Lieferketten jedoch um extrem fragile Verkettungen einzelner Prozesse, in der sich die wohl wichtigste Komponente nicht ohne Weiteres austauschen lässt. In der Praxis besteht deshalb noch immer ein großer blinder Fleck – und dieser muss zunächst durch eine valide Datengrundlage behoben werden. Wie groß ist die Reichweite einer Batterie? Wo müssen zusätzliche Ladesäulen installiert werden? Und auf welcher Route wird am wenigsten CO2 erzeugt? Bevor eine Logistikflotte, die bisher fossil betrieben wurde, auf elektrische Antriebsformen umgesattelt werden kann, gilt es, all diese offenen Fragestellungen zu klären.

Ein Unternehmen, das bereits daran beteiligt ist, belastbare Antworten auf Fragen wie diese zu finden, ist der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania. Zum einen testet das Unternehmen derzeit den Einsatz autonomer Bergbau-LKW. Zum anderen ist es am Bau mehrerer E-Straßen beteiligt, auf denen überprüft wird, inwiefern Oberleitungen einen nachhaltigen Gütertransport in Europa ermöglichen können. Konnektivität spielt dabei eine zentrale Rolle. Schon jetzt betreibt Scania über 600.000 vernetzte Fahrzeuge. Um die 150 Millionen Meldungen, die über diese Fahrzeuge jeden Tag einströmen, sammeln und auswerten zu können, greift Scania auf die Manufacturing Data Cloud von Snowflake zurück. So wird es möglich, Wartungskosten zu minimieren, die schnellsten Routen zu berechnen und Produktpreise dynamisch anzupassen. Vor allem der Ausbau der Elektroflotte wird dadurch maßgeblich profitieren, da sich die Reichweite und Leistung der Akkus so noch besser überwachen lässt. Dieser Weitblick kommt nicht nur den Nutzer:innen zugute – sondern auch der Umwelt.

Technologischer Grundstein für nachhaltige Wertschöpfungsketten

Eins steht fest: Die Zeit zum Handeln ist jetzt. Schon heute sind die Auswirkungen des Klimawandels deutlich spürbar, weshalb das Reduzieren der CO2-Emissionen eine der obersten Prioritäten darstellen sollte. Zusätzliche Unsicherheiten, die durch Rohstoff- sowie Personalmängel ausgelöst werden, machen es umso schwerer, den Status Quo aufrechtzuerhalten – wer jetzt weiter abwartet, wird bereits in naher Zukunft den Anschluss verlieren. Doch es gibt auch gute Nachrichten, denn dank neuer Technologien wie der Manufacturing Data Cloud von Snowflake bekommen Fahrzeughersteller die Chance, den technologischen Grundstein zu legen, den sie für den Wandel brauchen. Mit ihr können sie bestehende Datensilos endlich aufbrechen und stattdessen große Datenmengen praktisch nutzbar machen, was die gesamte Wertschöpfungskette flexibler, transparenter – und vor allem nachhaltiger – gestaltet.

Weitere Einblicke zur Snowflake Manufacturing Data Cloud erhalten Sie hier.

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