Eine Visualisierung einer Smart Factory von Siemens.

Siemens und Google Cloud wollen Herstellern künftig die Vereinheitlichung von Fabrikdaten erleichtern. Bild: Siemens

| von Fabian Pertschy

Im Zuge einer Kooperation optimieren Siemens und Google Cloud künftig Fertigungsprozesse mithilfe von künstlicher Intelligenz. Die Google-Cloud-Technologie für Daten sowie KI und maschinelles Lernen (KI/ML) soll in die Siemens-Lösungen für Fabrikautomatisierung integriert werden. Durch die Kombination können Hersteller künftig ihre Fabrikdaten vereinheitlichen. Darüber hinaus können sie auf Grundlage dieser Daten cloudbasierte KI/ML-Modelle ausführen und maschinennah Algorithmen einsetzen. Dies ermögliche laut Siemens Anwendungen wie die visuelle Qualitätskontrolle von Produkten oder die vorrauschauende Wartung von Anlagen und Fertigungslinien.

Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Einsatz und die Skalierbarkeit von KI in Verbindung mit Industrial Edge und dessen Management zu erleichtern, die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit in der Fabrik zu unterstützen, alltägliche Aufgaben zu automatisieren und die Qualität zu verbessern. "Das Potenzial von künstlicher Intelligenz, den Fertigungsbereich radikal zu verändern, ist noch längst nicht ausgeschöpft. Viele Hersteller stecken bis heute in KI-'Pilot-Projekten' fest - das wollen wir ändern", sagte Axel Lorenz, VP Control bei Siemens Digital Industries, Factory Automation.

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