TÜV Rheinland investiert in ungarische ZalaZone

Unter anderem testet der TÜV auf dem ungarischen Testgelände Technologien für automatisiertes Fahren. (Bild: TÜV Rheinland AG)

Mit einer Investition in Millionenhöhe unterstützt der TÜV Rheinland den weiteren Ausbau der Prüfeinrichtungen und -kapazitäten des ungarischen Prüfgeländes ZalaZone. Gemeinsam mit Fahrzeug- und Komponentenherstellern, Zulieferern und der ungarischen Autoindustrie ist der Prüfdienstleister bereits seit der Konzeptionsphase der ZalaZone in die Entwicklung involviert. Seit vier Jahren stehen dem TÜV auf dem Testareal eigene Prüfeinrichtungen, eine Werkstatt und zusätzliche Büroflächen zur Verfügung. Ein kleines Team aus fünf Fachleuchten ist hier im Bereich Testing vor Ort tätig.

Rico Barth, Leiter des globalen Geschäftssegmentes Connected and Automated Mobility beim TÜV Rheinland erklärt: „In der Entwicklung und für die Zulassung müssen komplexere Szenarien auf realen Teststrecken erprobt werden. Auch wenn es fortschrittliche Simulationstechnologien ermöglichen, den realen Prüfaufwand zu reduzieren, reicht die Simulation allein noch nicht aus".

Autonomes Fahren und Vernetzung im Fokus

Hierfür steht den Herstellern neben der Nutzung des privaten Testgeländes auch die Möglichkeit offen, bestimmte Teststrecken des öffentlichen Straßennetzes in Ungarn, Österreich und weiteren Nachbarländern zu nutzen. Der TÜV unterstützt seine Kunden auf Wunsch vor Ort bei der Erlangung einer entsprechenden Erprobungszulassung. Auch einzelne Systeme oder Komponenten inklusive Software-Stacks können dafür in Testfahrzuge integriert werden. Zudem können Kunden benötigte Messtechnik ausleihen oder Unterstützung bei der Einrichtung von Messtechnik und der Kalibrierung erhalten. Somit ermöglicht die Kooperation mit ZalaZone den Kunden von TÜV Rheinland einen Zugang zu einzigartigen Testsystemen, Kommunikationsnetzen und Simulationsumgebungen.

Insgesamt umfasst das Kompetenzzentrum die Entwicklung und Homologation nationaler und internationaler Technologien in den Bereichen autonomes Fahren, hochautomatisiertes Fahren und Fahrassistenzsysteme, Cybersicherheit, künstliche Intelligenz und V2X-Vernetzungstechnologien. Der Prüfdienstleister selbst arbeitet auf dem Testgelände an Sensorsystemen, automatisierten Einparkvorgängen, vernetzten Fahrsystemen und der Entwicklung von Software- und Simulationsanwendungen.

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