| von Hilmar Dunker

Fahrsimulatoren sind eine sichere und kostengünstige Alternative, um neue Systeme in einer virtuellen Umgebung mit echten Fahrern zu testen. Wechselspiele zwischen Piloten, Fahrzeug und Systemen lassen sich auf diese Weise effizient darstellen. Auch Automobilunternehmen nutzen diese Möglichkeit. An der Universität Stuttgart entsteht derzeit Europas größter Fahrsimulator an einer Forschungseinrichtung. Hans-Christian Reuss vom Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen stellt beim letzten HIN.Kolloquium (21. Juli, 18 Uhr, Audi Forum Neckarsulm) des Sommersemesters das technische Konzept der Stuttgarter Anlage vor. Das Forschungsprojekt konzentriere sich insbesondere auf Assistenzsysteme, die den Fahrstil beeinflussen und so indirekt den Kraftstoffverbrauch senken, erklärt Reuss. Ziel sind intelligente Fahrerassistenzsysteme, die den Spritverbrauch weiter senken. Das extrem leistungsfähige Gerät der Uni Stuttgart verfügt u.a. über eine Simulatorkuppel, die Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller aufnehmen kann. Der Fahrer befindet sich dabei in einem realistischen Umfeld und bedient das Fahrzeug in gewohnter Weise.  (ar/br)

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