Eine Autobahn mit der Illustration verschiedener Symbole.

Die Volkswagen-Software analysiert Kameraaufnahmen hinsichtlich Verkehrsfluss, Fußgängerbewegung oder Parkplatznutzung. Bild: Volkswagen

Die Volkswagen Group of America und die Stadt Carmel in Indiana haben ein gemeinsames Projekt gestartet, um den Verkehrsfluss zu optimieren und Straßennutzungsmuster zu analysieren. Dabei werden vorhandene Kameras in Verbund mit einer Bildverarbeitungssoftware von Volkswagen genutzt. Das Projekt ist für den Autobauer weltweit das erste seiner Art.

„Der Verkehr der Zukunft erfordert mehr Datenverbindungen und ausgefeilte Analysen als jemals zuvor“, betont Johan de Nysschen, Chief Operating Officer der Volkswagen Group of America. Das Tool solle Städten nützliche Mobilitätsdaten zur Verfügung stellen, um den künftigen Transportbedarf zu gestalten – von Fußgängern und Autofahrern bis hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Software analysiert Kameraaufnahmen hinsichtlich Verkehrsfluss, Fußgängerbewegung oder Parkraum. So sollen Stadtplanern das Nutzungsverhalten sowie neue Mobilitätstrends erfassen. Darüber hinaus könne das System auch bei Notfallmaßnahmen unterstützen oder bei speziellen Verkehrssituationen vor und nach Großveranstaltungen helfen, so der OEM.

Software wurde für die Produktion entwickelt

Um den Daten Herr zu werden, verfügt die Stadt über ein Dashboard, das wichtige Erkenntnisse hervorhebt. Die Software verfolgt laut Volkswagen keine Personen oder einzelne Fahrzeuge, sondern verpixle automatisch Gesichter und Nummernschilder. Zudem speichere sie keine der Aufnahmen, sondern nur die generierten Zähldaten.

Das Projekt ist aus einer Machine-Vision-Software hervorgegangen, die der Autobauer selbst entwickelt hat. Sie wird in den Werken Wolfsburg und Zwickau zur Qualitätskontrolle in der Fahrzeugmontage sowie in der Logistik eingesetzt.

„In dem Forschungsprojekt mit der US-amerikanischen Stadt Carmel machen wir mit unserer in-house entwickelten Softwarelösung nun den Sprung aus der Fabrik in die Stadt. Wir lernen dabei, wie wir unsere Algorithmen kontinuierlich verbessern und diese zum Nutzen für Abläufe in Städten, Gemeinden und Unternehmen einsetzen können“, erläutert Volkswagen-CIO Beate Hofer.

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