Volvo Care auf einem iPad

Auto-Abos sind viele Kunden bekannt, werden aber noch kaum genutzt. Bild: Volvo

| von Werner Beutnagel

Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung der Effisma Group in Zusammenarbeit mit der studentischen Unternehmensberatung CARS Student Consulting. 61 Prozent der für die Analyse Befragten ist das Auto-Abo ein Begriff, unter 206 Befragten findet sich jedoch lediglich eine Person, die ein entsprechendes Angebot bereits nutzt. Im Handel angeboten wurde ein Fahrzeug-Abo bislang keinem der Befragten, obwohl sich rund ein Viertel die Nutzung vorstellen könnte.

Die Zielgruppe für Auto-Abos ist der Studie zufolge eher männlich, jung und in Städten angesiedelt. Zudem zeigen Vielfahrer ein höheres Interesse an der Kurzzeitmiete von Fahrzeugen als Menschen, die nur gelegentlich Auto fahren. Besonders beliebt sind Mittelklasse-Fahrzeuge. Potenzielle Nutzer würden jedoch in der Mehrheit (54 Prozent) nicht mehr als 300 Euro für ein Mietfahrzeug ausgeben wollen.

Als Vorteile von Auto-Abos betrachten sieben von zehn Befragten vor allem den geringen bürokratischen Aufwand. Rund sechs beziehungsweise fünf von zehn Studienteilnehmern befürworten die Möglichkeit einer schnellen und einfachen Kündigung und die Option einer kurzen Vertragslaufzeit. Besonders wichtig ist den Nutzern ein günstiger Preis sowie ein Ersatzwagen während nötiger Reparaturen.

Der Autohandel hingegen empfinde das Konzept an sich häufig als finanziell unattraktiv, so die Studienautoren. Gleichzeitig fehle es auf Kundenseite an einer entsprechenden Nachfrage. Um Fahrzeug-Abos attraktiver zu machen könnte nach Meinung der Händler neben einer höheren Rentabilität und Nachfrage auch eine stärkere Unterstützung durch die Hersteller helfen.

Zwiegespalten zeigen sich die Befragten bei der Zukunft des Vertriebsmodells: So halten nur acht Prozent der Befragten es für sehr wahrscheinlich, dass sich Fahrzeug-Abos durchsetzen werden, jeweils 46 Prozent erachten dies als eher wahrscheinlich beziehungsweise unwahrscheinlich.

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