bmw-augmented-reality

BMW macht seine i-Modelle per Augmented Reality erfahrbar. Bild: BMW

| von Pascal Nagel

Augmented Reality findet zunehmend den Weg in die Autohäuser: BMW testet derzeit im Rahmen eines Pilotprojektes die 3D-Visualisierung seiner i-Modelle i3 und i8. Dazu setzt der Münchener OEM als nach eigenen Angaben erster Autobauer auf Googles AR-Technologie Tango. So können Kunden das Fahrzeug virtuell erfahren und konfigurieren.

„Unsere Fahrzeuge sind emotionale Produkte, und um dieses emotionale Gefühl zu vermitteln, muss man sie erleben“, sagt Andrea Castronovo, Leiter Vertriebsstrategie, Innovationen Vertrieb, Future Retail der BMW Group. „Wenn etwa das gewünschte Produkt gerade nicht vor Ort verfügbar ist, verhilft Visualisierung zum nächst besten Erlebnis.“

Das Pilotprojekt startet zunächst in einer zweistelligen Anzahl von Verkaufsstellen. Dort sind ausgewählte „Product Geniuses“ mit einem Tango-fähigen Mobilgerät ausgestattet, mit denen Kunden die BMW i-Produkte visualisieren und erleben können. Mittels Augmented Reality wird ein 3-D-Bild generiert, das sich interaktiv erkunden lässt: Der Nutzer kann etwa die Türen oder den Kofferraum öffnen und sogar virtuell ins Fahrzeug einsteigen, um einen Blick auf das Interieur zu werfen.

Konzipiert und entwickelt wurde der sogenannte „BMW i Visualiser“ vom IT-Dienstleister Accenture. Dabei wurden Bilddaten der i-Modelle in die Anwendung integriert. Um das Kundenerlebnis so intuitiv und gleichzeitig einfach zu halten, sei die App bewusst nicht als vollumfänglicher Fahrzeug-Konfigurator entwickelt worden, heißt es. Dennoch lassen sich durch Berührung des Bildschirms Innen- und Außenfarben sowie die Felgen des Fahrzeugs ändern. Nach abgeschlossener Visualisierung kann der Kunde die Daten speichern sowie mit BMW i-Verkaufsstellen, auf Social-Media-Kanälen oder via QR-Code teilen.

„Unsere Untersuchungen belegen, dass Kunden beim Autokauf den Einsatz von Technologien wie Augmented Reality gerne in Anspruch nehmen, um so ein ansprechenderes Online-/Offline-Erlebnis zu bekommen“, sagt Christina Raab, Geschäftsführerin der Automotive Practice bei Accenture. „Die Nutzung der Tango-Technologie bei BMW i und ihre Integration mit Vertriebsstellen und bereits existierenden Konfigurations-Tools befördert genau jenes nahtlose Multichannel-Erlebnis, nach dem die Kunden suchen.“

Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotprojektes sei geplant, die App frei verfügbar im Google Play-Store anzubieten, teilt BMW mit.

Der Eintrag "freemium_overlay_form_ait" existiert leider nicht.