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DS Automobile möchte seine Verkaufsflächen digitalisieren und setzt daher auf die „Virtual Garage“ von Dassault Systems. Bild: PSA

| von Claas Berlin

DS Automobile wird die vom Softwareunternehmen Dassault Systemes entwickelte „Virtual Garage“-Anwendung künftig im Verkaufsprozess für den SUV D7 Crossback und weitere Modelle einsetzen. DS plant die zeitnahe Implementierung der Technologie für sein Händlernetz in Europa. Erstmals wurde die „Virtual Garage“ auf dem 87. Genfer Autosalon vorgestellt.

Per HTC Vive Datenbrille konnten sich die Besucher des Genfer Autosalons virtuell nach Paris begeben und dort den SUV gemeinsam mit den physischen Fahrzeugen des Herstellers bei der offiziellen Vorstellung kennenlernen. Die Technologie basiert auf der von Dassault Systemes entwickelten 3D Experience Plattform und bietet die Bereitstellung von Verkaufs- und Marketingmaterialien in 3D. Kaufinteressenten sollen durch die Anwendung zukünftig in den Showrooms der PSA-Premiummarke verschiedene Fahrzeuge virtuell erkunden, sowie die Innen- und Außenaustattungen der Modelle anpassen können.

„Effektive Verkaufs- und Marketinglösungen schließen den Kreis, an dessen Anfang die Ideenbildung und Konzeption steht“, sagt Olivier Sappin, Vice President, Transportation & Mobility Industry, Dassault Systèmes. „Die 3D Experience Plattform ermöglicht es Automobilherstellern, sich abzuheben und Erlebnisse auf Messen und in Showrooms zu schaffen. In den Informations- und Kaufprozess fließen Gamification, Virtual Reality und Interaktion ebenso ein wie persönliche Vorlieben des Interessenten. Und das, noch bevor das Fahrzeug physisch zur Verfügung steht.”