Tesla baut Service-Geschäft aus

Elektro-OEM Tesla setzt im eigenen Service-Geschäft auf digitale Technologien. Bild: Tesla

| von Werner Beutnagel

Elektro-OEM Tesla baut das eigene Service-Geschäft aus. So sollen unter anderem 100 neue Center und 350 mobile Wartungseinheiten entstehen, die Kunden bei Problemen mit dem eigenen Fahrzeug zur Seite stehen. Dies entspricht einer Verdreifachung der derzeitigen Kapazitäten und soll nach Aussage des Elektro-Pioniers zu 1.400 neuen Arbeitsplätzen führen.

Mit Hilfe von Over-the-Air-Updates und Remote Diagnostics-Systemen sei es außerdem möglich, rund 90 Prozent aller Probleme im Fahrzeug in der heimischen Garage zu identifizieren, so der Hersteller. Das Infotainment-System im Auto lasse sich künftig außerdem dazu nutzen, Termine in Service-Centern des OEMs auszumachen und hier einen automatischen Check-In durchzuführen. Durch diese und weitere Prozessoptimierungen im Werkstattbetrieb lasse sich somit der notwendige Platzbedarf der Service-Center gegenüber konventionellen Werkstätten um den Faktor drei verringern, während Tesla von einer viermal schnelleren Reparaturabwicklung ausgeht.