Volvo Microsoft

Mit der HoloLens von Microsoft können Volvo-Kunden künftig Fahrzeuge oder Assistenzsysteme per Augmented Reality erleben. Bild: Volvo

| von Pascal Nagel

Volvo hat eine umfangreiche Kooperation mit Microsoft geschlossen. Ziel der Partnerschaft sei die Entwicklung neuer Automobiltechniken, teilt der schwedische OEM mit. Ein erster Anwendungsfall ist der Einsatz von Microsofts Augmented-Reality-Brille HoloLens im Verkauf. Künftig wollen beide Partner auch in den Bereichen autonomes Fahren und Connected Car gemeinsame Sache machen.

Bei einer ersten Präsentation zeigten Volvo und Microsoft, wie Kunden mit Hilfe von Mixed Reality ihr Fahrzeug dreidimensional konfigurieren können. Mit der HoloLens werden Fahrzeuge als Hologramme in die reale Welt projiziert. „Mixed Reality hilft dem Kunden dabei, ein Fahrzeug exakt nach seinen Vorstellungen zusammenzustellen, Farben und Felgen zu vergleichen sowie besondere Eigenschaften, Services und Optionen besser kennenzulernen“, erläutert Björn Annwall, Senior Vice President, Marketing, Sales and Service bei Volvo Cars.

Die AR-Brille bietet dem Handel zudem die Möglichkeit, neue Kunden und Zielgruppen über den mobilen Einsatz zu erreichen. Statt nur in der traditionellen Verkaufsumgebung des Autohauses könnten Händler ihren Neuwagen-Konfigurator künftig auch in kleinen Pop-up-Stores, in Einkaufszentren oder in der Fußgängerzone einsetzen. Neben dem Verkauf könnte die Brille allerdings auch in der Produktion zur Unterstützung von Montagetätigkeiten eingesetzt werden.

Weitere Schwerpunkte der Zusammenarbeit sollen in Zukunft das autonome Fahren sowie die Nutzung von Daten aus dem vernetzten Fahrzeug sein. „Wir sind sehr glücklich darüber, gemeinsam mit Microsoft Innovationen für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln“, betont Volvo-CIO Klas Bendrik. „Mit den modernen technischen Möglichkeiten können wir nicht nur an einer nachhaltigen und unfallfreien Zukunft arbeiten, sondern auch neue Vorteile für unsere Kunden und die Gesellschaft insgesamt entwickeln. Zusammen mit Microsoft wollen wir auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle übernehmen.“

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