Was mich bewegt – Der Automotive-Podcast

BMWs KI-Kollege: Wenn im Einkauf aus Wochen Minuten werden

Ein KI-Agent, der im Führungskreis mitdiskutiert und komplexe Entscheidungen in Minuten statt Wochen vorbereitet? BMW will mit „Mr. Flexibility“ seinen Einkauf grundlegend verändern. Doch dahinter steckt weit mehr als ein weiteres Effizienzprogramm.

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Was passiert, wenn die Nachfrage nach dem neuen BMW iX3 plötzlich stärker steigt als erwartet? Kann BMW kurzfristig mehr Fahrzeuge produzieren? Welche Lieferanten haben noch Kapazitäten – und zu welchen Kosten? Bislang dauert es mitunter Wochen, solche Fragen zu beantworten. Mit dem KI-Assistenten „Mr. Flexibility“ soll das künftig innerhalb weniger Minuten möglich sein.

BMW-Einkaufsvorstand Nicolai Martin verfolgt damit einen ambitionierten Plan: Künstliche Intelligenz soll nicht einfach bestehende Prozesse beschleunigen, sondern die Qualität unternehmerischer Entscheidungen verbessern. Bei einem jährlichen Einkaufsvolumen von rund 80 Milliarden Euro versprechen schon kleine Verbesserungen enorme wirtschaftliche Effekte. Für das gesamte KI-Agentenprogramm im Einkauf strebt BMW bereits im kommenden Jahr einen Business Impact im dreistelligen Millionenbereich an.

Doch wie funktioniert ein solcher Agent? Warum überlässt BMW die eigentlichen Berechnungen gerade nicht dem Sprachmodell? Und wie viel Entscheidungsfreiheit darf eine KI im Unternehmen überhaupt bekommen? In der aktuellen Folge geht es um den Weg vom digitalen Assistenten zum eigenständig handelnden Agenten – und die Frage, ob BMW damit zeigt, wie die KI-Transformation in der Automobilindustrie tatsächlich gelingen kann.

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Die Hosts

Pascal Nagel und Yannick Tiedemann sind Journalisten der Fachmedien automotiveIT und Automobil Produktion.

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Pascal Nagel

Yannick Tiedemann

Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers