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Vor allem der Wunsch nach Flexibilität und Kosteneffizienz treibt die Verbreitung der Industrie 4.0 voran – so eine Studie von MHP. Bild: MHP

| von Pascal Nagel

In vier von fünf Unternehmen herrscht die Ansicht, Industrie 4.0 berge einen hohen Nutzen für den eigenen Betrieb. Gründe hierfür seien in gesteigerter Flexibilität und einer verbesserten Ressourcen- und Kosteneffizienz zu sehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des IT-Dienstleisters Mieschke Hofmann und Partner (MHP). In der Frage, ob Deutschland eine Vorreiterrolle im Rahmen der intelligent vernetzten Produktion einnehmen wird, zeigen sich die Befragten jedoch gespalten – nur 50 Prozent glauben daran.

79 Prozent der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer schätzen derweil den Stellenwert von Industrie 4.0 für das eigene Unternehmen als hoch oder sehr hoch ein – Gleiches gilt für 68 Prozent der Automobilhersteller und 53 Prozent ihrer Zulieferer. Insgesamt einer von fünf Befragten gab zudem an, den Begriff  „Industrie 4.0“ nicht zu kennen, bei auf operativer Ebene tätigen Umfrageteilnehmern beträgt der Wert sogar 56 Prozent.

„Je weiter man die Hierarchie in den Unternehmen nach oben steigt, desto mehr  Befragten ist der Begriff geläufig. Dies ist eine begrüßenswerte Tendenz, da der Wandel zu Industrie 4.0 auf jeden Fall eine Top-Management-Aufgabe ist“, erklärt Oliver Kelkar, Leiter Innovationsmanagement bei MHP. Hauptgründe für eine ablehnende Haltung gegenüber der vierten industriellen Revolution seien vor allem die fehlende Transparenz des wirtschaftlichen Nutzens sowie notwendige Anpassungen von Prozessen (je 17 Prozent), sowie Standardisierungen (15 Prozent).

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