| von Pascal Nagel

Die Elektronik-Konzerne Intel und Samsung wollen gemeinsam das Internet der Dinge vorantreiben. Zusammen mit dem PC-Hersteller Dell und den Halbleiter-Herstellern Atmel und Broadcom wurde zu diesem Zweck das „Open Interconnect Consortium“ (OIC) gegründet.

Ziel des OIC sei ein gemeinsamer Standard für den Informationsaustausch vernetzter Geräte, unabhängig von Art, Betriebssystem und Anbieter. Das Konsortium plane dabei, neben Protokoll-Spezifikationen und Möglichkeiten zur Open Source Implementierung, auch ein Zertifizierungsprogramm einzurichten, um die Entwicklung des „Internet of Things“ zu beschleunigen.

„Der Aufstieg und letztlich der Erfolg des Internets der Dinge hängt von der Fähigkeit der Geräte und der Systeme ab, sich sicher und zuverlässig miteinander zu vernetzten und Informationen zu teilen“, sagt Doug Fisher, General Manager der Software and Service Group bei Intel. „Dafür sind einheitliche Rahmenbedingungen notwendig, die auf wirklich offenen industriellen Standards basieren. Unser Ziel mit der Gründung des Konsortiums ist es, die Herausforderungen der interoperablen Konnektivität des Internets der Dinge zu meistern, ohne an eine einzelne Unternehmenslösung gebunden zu sein.“

Der erste Open Source Code des OIC zielt auf Lösungen im Smart Home und Smart Office Bereich ab, um etwa Haushaltsgeräte fernsteuern zu können. Weitere Anwendungsmöglichkeiten, wie in der Automobilbranche oder im Gesundheitswesen, sollen allerdings folgen.

Einen vergleichbaren Ansatz verfolgt bereits die von der Linux Foundation ins Leben gerufene „AllSeen Alliance“, der vor kurzem auch Microsoft beigetreten ist.

 

 

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