Mehrheit nutzt bereits Industrie 4.0-Software
| von Pascal Nagel

Mehr als die Hälfte der produzierenden Unternehmen im DACH-Raum nutzen bereits heute vernetzte Softwarelösungen in der Fertigung. Mit 66 Prozent plant ein noch höherer Anteil, Industrie 4.0-Anwendungen in den nächsten zwölf Monaten einzuführen. Das ergibt eine Umfrage von Bosch Software Innovations. Industrie 4.0 Softwarelösungen kommen heute hauptsächlich zur Überwachung von Maschinen- und Produktionsprozessdaten zum Einsatz.

Insgesamt stehen für die befragten Unternehmen, die bereits entsprechende Software einsetzt, Lösungen für die Überwachung von Fertigungsprozessen und -daten im Vordergrund. Dazu gehört das Monitoring von Maschinendaten (72 Prozent), von Prozess- und Qualitätsdaten (70 Prozent) sowie von Logistikprozessen (58 Prozent). Auch bei den Unternehmen, die den Einsatz entsprechender Lösungen erst planen, sehen die Prioritäten ähnlich aus, so die Studie.

In Zukunft werde für die befragten Unternehmen die vorausschauende Instandhaltung eine noch größere Rolle spielen. Die Hälfte der Befragten plant, in diesem Bereich Industrie 4.0-Softwarelösungen zu etablieren. „Die vorausschauende Instandhaltung war eins der ersten Anwendungsszenarien, die im Kontext Industrie 4.0 diskutiert wurden“, erklärt Daniel Hug, Leiter des Verticals Fertigung und Logistik bei Bosch Software Innovations. „Die Zeit scheint nun reif für erste Pilotanwendungen.“

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