VW-Infotainment

Die Einbindung des Smartphones ins vernetzte Auto wird von Volkswagen weiter vorangetrieben.

Mit dem Marktstart des neuen Golf hat Volkswagen den neuen Modularen Infotainment Baukasten (MIB) eingeführt. Der ist die Grundlage für neue Technologien und vielfältige Möglichkeiten im Infotainmentbereich wie Touchscreen mit Annäherungssensorik, optionalem WLAN-Hotspot im Fahrzeug oder Google-Navigation.

Die nächsten Schritte sind schon in Sicht: Vom „Car Connectivity  Consortium“ (CCC), dem auch Volkswagen angehört, wurde die Technologie „MirrorLink“ als neuer Standard definiert. Damit wird es künftig möglich, auf dem Smartphone angezeigte Inhalte und Funktionen parallel auf dem Touchscreen im Cockpit darstellen zu lassen und zu bedienen.

Um eine Ablenkung des Fahrers zu vermeiden, sind während der Fahrt jedoch nur bestimmte, vom Konsortium freigegebene Apps nutzbar. Volkswagen will einige Apps anbieten, die neben den Geokoordinaten aus dem Navigationsgerät auch auf Fahrzeugdaten wie Drehzahl, Geschwindigkeit und Tankinhalt zugreifen können. Apps ohne direkten Fahrzeugbezug wie Internet-Radio oder Nachrichtendienste können ebenfalls genutzt werden.

Um die Empfangsqualität zu verbessern und gleichzeitig die Strahlung des Handys deutlich zu reduzieren wird das Smartphone drahtlos mit der Außenantenne des Fahrzeugs verbunden. Bei dieser Mobiltelefon-Schnittstelle „Comfort“ genügt es, das Telefon in ein bestimmtes Ablagefach zu legen. Das Aufladen erfolgt noch über einen USB-Stecker, wird aber in den nächsten Jahren um die Funktion des Datentransfers und des induktiven Ladens gemäß dem Qi-Standard ergänzt. Damit wird die Einbindung des persönlichen Smartphones in das Fahrzeug deutlich vereinfacht.

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