Mashhour

„Wir haben versucht, die Megatrends der Mobilität für uns in die Produktion zu übersetzen“, sagt Mashhour. Bild: Claus Dick

| von Pascal Nagel

Thematisch an den Vortrag von Walter Heibey von MHP schließt Tarek Mashhour von Audi an. Der Leiter Zentralfunktionen Produktion macht zunächst die Notwendigkeit für neue Produktionskonzepte deutlich. Autonomes Fahren oder die Elektromobilität erfordern neue Arten der Fertigung. „Und wir haben versucht, die Megatrends der Mobilität für uns in die Produktion zu übersetzen“, sagt Mashhour. 

Analog zum Top-Thema der Branche, dem autonomen Fahren, müsse auch die Produktion autonom werden. „Das bedeutet keinesfalls die menschenleere Fabrik, das muss man deutlich sagen“, kann Mashhour die eigenen Mitarbeiter beruhigen. Wie in vielen Vorträgen des Forums betont auch Tarek Mashhour die Vorzüge der modularen Produktion. Damit könne eine hohe Produktivität, Mixflexibilität und Robustheit gegenüber Störungen realisiert werden. 

Derzeit arbeitet der OEM in verschiedenen Pilotprojekten an der Einführung der modularen Fertigungsorganisation. Ein zentraler Leitstand zur Steuerung der gesamten Fabrik wurde etwa in Audis modernstem Werk in Mexiko bereits in Betrieb genommen. 

Zum Abschluss kommt Mashhour auf das Thema künstliche Intelligenz zu sprechen. Audi sehe in diesem Bereich großes Potenzial, um Fabriken in die Lage zu versetzen, sich selbst zu steuern und zu organisieren. Nicht zuletzt soll die Technologie allerdings dem Mitarbeiter dienen und ihn von Routineaufgaben entbinden und mehr Freiräume schaffen, so Mashhour. „Dennoch kommt viel auf den Mitarbeiter zu. Da gilt es, ihn auf neue Formen der Zusammenarbeit vorzubereiten und ihm die Ängste zu nehmen.“

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