Simulation bei Mahle
| von ortlepp

Mahle Filtersysteme hat in einen Deep-View-Server (Right Hemisphere) investiert und kann nun den abteilungsübergreifenden Freigabeprozess für digitale Versuchsmodelle über SAP steuern. Die Lösung konvertiert Modelle aus den Konstruktionsanwendungen Catia V4/V5 und Pro/ Engineer automatisch in das Format JT und legt diese als SAP-Dokumente ab. Mitarbeiter, die in den Abstimmungsworkflow involviert sind, erhalten per Mail automatisch eine Information darüber, dass und wo im System die JT-Datei zur Freigabe bereitliegt. Der Deep-View-Server kann multiple Prozesse anstoßen und beispielsweise in Konvertierungsläufen nicht benötigte Details aus dem CAD-Modell entfernen. Andere Informationen wie SAP-Metadaten lassen sich jederzeit hinzufügen. Auf diese Weise erspart Mahle Filtersysteme seinen Entwicklungsingenieuren die zeit- und arbeitsintensive Aufbereitung ihrer Geometriedaten für Kollegen aus konstruktionsfernen Abteilungen. Nachgelagerte Prozesse wie technische Dokumentation, Service und Wartung sowie Einkauf, Marketing und Vertrieb können die Daten direkt übernehmen und für unterschiedliche Zwecke und Zielgruppen nutzen. Insgesamt lassen sich mehr als 80 Formate einlesen und über 40 Formate generieren, die entweder vom Deep-Exploration-Autorensystem oder über Deep View angezeigt und weiter verarbeitet werden können. Mahle überlegt auch, Unigraphics-Modelle in den Konvertierungsprozess mit aufzunehmen. (RB)