Wenn Lieferanten und Spediteure unterschiedlichen Workflows flogen, steigen Kosten und Risiken in der Supply Chain. Abhilfe könnte die Definition von Standards in der Steuerung der Prozesskette schaffen.

Doch wie flexibel oder unflexibel machen klar umrissene Leistungsbausteine das Handling der Logistik? Wie lassen sich Stabilität und Agilität im Supply Chain Management in einer IT-Lösung miteinander vereinbaren? Zu diesem Thema haben Professor Werner Delfmann, Direktor des Seminars für Unternehmensführung und Logistik der Universität zu Köln, sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Tobias Schmitz und die AXIT AG, Betreiber der IT-Logistikplattform AX4 ein Strategiepapier veröffentlicht.

Unter der Überschrift „Standardisierung durch Modularisierung“ beschreibt das Papier auf 26 Seiten einen Ansatz zur Reduzierung der Komplexität in der Logistik durch IT. Die größte Herausforderung für Firmen sei es heute, so die Autoren, die Vielzahl von Akteuren, die an Logistikprozessen beteiligt sind, unter einen Hut zu bekommen.

„Unternehmen verwenden viele unterschiedliche IT-Systeme, die nicht zwingend mit denen anderer Supply Chain Partner interagieren können“, so Delfmann über bestehende Defizite. „Stetige Transparenz und ein Zugang zu Daten der Lieferkette in Echtzeit ist für das sichere Management von Lieferketten heute jedoch unabdingbar.“

Da IT-Lösungen immer auch individuelle Anforderungen von Kunden berücksichtigen müssen, stellt das Strategiepapier einen Lösungsansatz vor, der den Informations- und Datenfluss entlang von Lieferketten weltweit vereinheitlichen könnte: die Standardisierung durch Modularisierung. Die Idee: Über eine Cloud-basierte, zentral verfügbare IT-Plattform können Logistikpartner in aller Welt standardisierte IT-Bausteine nutzen, die sich flexibel (modular) zu aufgabenbezogenen Lösungen konfigurieren lassen.

Wie das in der täglichen Praxis gelingt, beschreibt  AXIT im zweiten Teil des Strategiepapiers.Mit AX4 betreibt das Frankenthaler IT-Unternehmen die europaweit meistgenutzte IT-Plattform in der Logistik zur Steuerung weltweiter Lieferketten. Sie wird von mehr als 100 000 Teilnehmern genutzt.

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