Fertigungstiefe als Wettbewerbsvorteil nutzen

Für eine repräsentative Datenbasis hat das Fraunhofer-Institut für System- und Informationsforschung (ISI) in seiner Erhebung „Modernisierung der Produktion“ mehr als 1600 Produktionsunternehmen in Deutschland analysiert. Die Studie zeigt, welche Faktoren besonders geeignet sind, die Leistungsfähigkeit von Produktionsunternehmen auszuschöpfen. Demnach erweist sich die Justierung der Fertigungstiefe als einer der wichtigsten Stellhebel. Bei unterausgelasteten Kapazitäten wie in der aktuellen Krise könne das Insourcen eine strategische Option darstellen. Ein weiteres Indiz für mehr Produktivität ist die Qualifikation der Mitarbeiter. Eine Investition in die Qualifikation der Mitarbeiter zahlt sich nicht ausschließlich über eine gesteigerte Innovationsleistung, sondern auch über die Produktivität aus.

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