Automatisierung_Prozesse_RPA

RPA sorgt in vielen Unternehmensbereichen für Qualitätsverbesserungen und Kostenreduzierungen.

| von Claas Berlin

Nach einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder in Zusammenarbeit mit NTT Data beschäftigen sich aktuell 47 Prozent der Unternehmen mit diesem Thema. 15 Prozent der Befragten planen hingegen gar keinen Einsatz von RPA.

Aktuell wird RPA-Software besonders häufig zur Automatisierung von Aufgaben im Kundenmanagement, Vertrieb, HR und in der IT eingesetzt. Grundsätzlich versprechen sich die untersuchten Unternehmen durch die Technologie eine ganze Reihe von Verbesserungen. 96 Prozent sehen die Effizienz- und Kostenoptimierung als Chance, die sich aus dem Einsatz von RPA-Software ergibt. 90 Prozent der befragten CIOs, CDOs und CFOs erwarten zudem, dass durch automatisierte Abläufe die Produktivität erhöht wird.

Die größten Erfolge haben die Unternehmen bei Qualitätsverbesserungen, schnelleren Durchlaufzeiten sowie Kostenreduzierungen erzielt. So sprechen 69 Prozent der RPA-Anwender von konkreten Qualitätsverbesserungen, beispielsweise durch höhere Ausfallsicherheit der Prozesse sowie korrekte Dateneingaben oder Buchungsvorgänge. Bei 47 Prozent hat der Einsatz von RPA-Tools zu einer Beschleunigung der Prozessgeschwindigkeit geführt.

Einspareffekte sehen die Befragten erstaunlicherweise eher bei den Kosten als bei der Zeit. 42 Prozent vermelden geringere Kosten von 20 bis 40 Prozent für den Betrieb der Prozesse, in acht Prozent der Unternehmen sind die Kosten sogar um 40 bis 60 Prozent gesunken. Die zeitlichen Einsparungen belaufen sich dagegen in 87 Prozent der Unternehmen auf maximal 20 Prozent der bisherigen Bearbeitungszeit.

„Im digitalen Zeitalter stehen die Unternehmen vor zahlreichen Herausforderungen, von denen sich einige überwiegend technologisch lösen lassen“, analysiert Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk & Hossenfelder. „Denn die Flut an digitalen Informationen und Daten, die in den unterschiedlichen Systemen verarbeitet werden müssen, lässt sich weder aus wirtschaftlicher noch aus Mitarbeiterperspektive weiterhin rein manuell bewältigen.“

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