Algorithmen

Die Zukunft vieler Industrien liegt in intelligenten Algorithmen. Das hat mittlerweile auch die EU erkannt.

| von Yannick Tiedemann

Vier Projekte des internationalen Netzwerks von KI-Forschungsgruppen und -Institutionen, CLAIRE (Confederation of Laboratories for Artificial Intelligence Research in Europe, claire-ai.org), sollen unter anderem von der Startfinanzierung der EU-Kommission in Höhe von 50 Millionen Euro profitieren. Zu der Gruppe gehört unter anderem auch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).

Die Forschungseinrichtung zeichnet unter der Leitung von Paul Lukowicz für das Projekt HumanE-AI-Net verantwortlich. Die Initiative soll die wissenschaftlichen Grundlagen und technologischen Durchbrüche entwickeln, die für den Aufbau von KI-Systemen erforderlich sind, die die menschliche Intelligenz verbessern, anstatt sie zu ersetzen, heißt es.

„Es ist entscheidend, die KI-Revolution in eine Richtung zu formen, die für die Menschen sowohl individuell als auch gesellschaftlich vorteilhaft ist und die sich an europäische ethische Werte und soziale, kulturelle, rechtliche und demokratische Normen hält“, sagt Prof. Lukowicz.

Neben dem DFKI-Projekt werden auch die Forschungsvorhaben „Tailor“ der schwedischen Universität Linköping, „AI4Media“ des Zentrums für Forschung und Technologie Hellas aus Griechenland sowie „Vision“ der niederländischen Uni Leiden, die gleichzeitig die Koordination zwischen den KI-Forschern und der EU übernimmt, von der Kommission gefördert.

Wie das DFKI mitteilt, soll das Startinvest der EU „den Boden für viel größere Investitionen in der nahen Zukunft“ vorbereiten. Die EU hatte im Jahr 2018 zur Förderung der KI-Forschung ihre Investitionsgelder im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont 2020“ auf rund 1,5 Milliarden Euro aufgestockt.

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