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Designer bei Ford können die Auswirkungen ihres Schaffens künftig umgehend in 3D visualisieren. Bild: Ford

| von Fabian Pertschy

Eine neue Methode soll es Designern bei Ford ermöglichen, eine Idee umgehend per 3D oder Virtual Reality zu visualisieren und aus der Perspektive des Fahrers oder anderer Passagiere zu erleben. Statt wie üblich zweidimensionale Skizzen anzufertigen, die im Nachhinein als dreidimensionale Modelle erstellt werden, können Konzepte somit direkt unter realistischen Bedingungen getestet werden. So können Optimierungen im Innenraum, die zum Beispiel die Sicht- oder Platzverhältnisse von Fahrgästen verbessern, effizienter umgesetzt werden.

„360-Grad-Skizzen ermöglichen die gemeinsame Visualisierung von Armaturentafel, Türen, Sitzen und Mittelkonsole, wodurch die Interaktion dieser Elemente viel besser und schneller erfassbar ist. Außerdem können wir dank dieser Methode in Echtzeit und an mehreren Elementen gleichzeitig zusammenarbeiten“, erklärt Nicolas Fourny, Interior Designer bei Ford of Europe.

Die im Ford Design-Zentrum in Köln entwickelte Zeichen-Technologie kommt bereits bei der Gestaltung neuer Modelle zum Einsatz. Dabei werden zudem Animationen verwendet, um die Skizzen atmosphärischer anzuzeigen. So kann beispielsweise die Beleuchtung einer Armaturentafel oder die Bewegung anderer Elemente simuliert werden.