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In-Memory Computing wird im fertigenden Mittelstand immer stärker nachgefragt. Bild: SAP AG / Stephan Daub

| von Yannick Tiedemann

Mehr als die Hälfte des fertigenden Mittelstandes hat In-Memory Computing Lösungen bereits im Einsatz, plant dies oder interessiert sich dafür. Dies zeigt der neueste Teil des „IT Innovation Readiness Index“ des Marktforschungsinstituts Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von IT-Dienstleister Freudenberg IT. Demnach nutzen rund 10 Prozent der fertigenden Unternehmen In-Memory Computing, 11 Prozent wollen dies umsetzen und fast ein Drittel (30 Prozent) sind an der Technologie interessiert.

Insbesondere Unternehmen, die sich nicht im Automotive-Bereich bewegen, haben den größten Anteil an In-Memory Computing-Lösungen schon im Einsatz. In Bezug auf geplante Projekte ist der Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zu Automotive und anderen Fertigungsbereichen deutlich führend. „Vor dem Hintergrund zunehmender Internationalisierung und Globalisierung hängen fundierte Entscheidungen immer stärker von der schnellen Verfügbarkeit von Informationen ab, etwa zu Lagerbestand, Auftragssituation, Produktionsauslastung, Qualitätsniveau oder Absatzentwicklung“, erklärt PAC-Analystin Stefanie Naujoks. „Deshalb ist davon auszugehen, dass der Big-Data-Einsatz in der mittelständischen Fertigungsindustrie weiter zunehmen wird.“

Trotz der positiven Einstellung gegenüber In-Memory Computing müsse die Aufklärung zu diesem Thema in Deutschland weiter intensiviert werden, so Freudenberg IT-Chef Horst Reichardt. „SAP HANA stellt nämlich einen Paradigmenwechsel dar, welcher ein Umdenken in Unternehmen erfordert,“ fügt Reichardt hinzu. Die Umfrage ist der achte Teil des „Innovation Readiness Index 2014“, einer unter 130 IT-Entscheidern in Deutschland. Sie beschäftigte sich zuvor mit Themen wie Industrie 4.0, Cloud Computing, Big Data, Mobility und Augmented Reality in fertigenden Unternehmen des Mittelstands.

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