Auszeichnung des SPEAKER-Projekts beim KI-Innovationswettbewerb des BMWi in 2019

Auszeichnung des Speaker-Projekts beim KI-Innovationswettbewerb des BMWi in 2019. Bild: BMWi/Bildkraftwerk Kurc

| von Götz Fuchslocher

Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs geförderten Projekts ist es, Infrastruktur, Technologiebausteine und Standards für sprachgesteuerte Dialogsysteme für den Business-to-Business-Einsatz bereitzustellen. Zum Kick-off des Projekts kamen die beteiligten Partner am 7. April virtuell zusammen und setzten offiziell den Startschuss zur Umsetzung ihrer Sprachassistenzplattform "Made in Germany".

In der Industrie bringen Sprachassistenten bei der digitalen Inspektion und Qualitätssicherung von Maschinen, Fahrzeugen oder Infrastrukturen große Vorteile. Bei allen Anwendungen gelte es jedoch, Technologie und Datensouveränität optimal in Einklang zu bringen, damit besonders deutsche Unternehmen Sprachassistenzsysteme gezielt und sicher für sich nutzen können.

Mit Speaker schaffe man eine maßgeschneiderte Lösung für die deutsche Industrie, sagt Joachim Köhler, Abteilungsleiter am Fraunhofer IAIS. "Dabei liegt die Datensouveränität personenbezogener und unternehmensrelevanter Informationen allein bei den deutschen Unternehmen und entspricht europäischen Standards zur Datensicherheit. Durch die Integration von Kerntechnologien der Fraunhofer-Institute IIS und IAIS sowie vieler renommierter Projektpartner möchten wir eine national führende Sprachassistenzplattform für Unternehmen aufbauen."

Neue Qualität der Mensch-Maschine-Kommunikation

Oliver Hellmuth, Abteilungsleiter am Fraunhofer IIS ergänzt: "Speziell im B2B-Umfeld wird unsere Plattform in der Lage sein, an die jeweiligen Fachtermini, Workflows und Bedürfnisse der entsprechenden Branche angepasst zu werden. Damit können wir unseren Partnern aus Großindustrie, mittelständischen Unternehmen, Start-ups und Forschung den Einsatz von KI-Methoden in ihrem unmittelbaren Umfeld ermöglichen." Weiter heißt es, mit einer deutschen Sprachassistenzplattform werde eine neue Qualität in der Mensch-Maschine-Kommunikation möglich, die die deutsche Gesetzeslage zum Datenschutz berücksichtige. Viele konkrete Anwendungsszenarien würden bereits existieren, wie etwa ein Gesundheitslogbuch oder eine Assistenzlösung für Steuerberatungskanzleien. Die Umsetzungsphase des Projekts begann offiziell am 1. April 2020.

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