Büromitarbeiter arbeitet am iPad

In vielen Unternehmen dient Corona als Katalysator der Digitalisierung.

| von Werner Beutnagel

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des IT-Dienstleisters Tata Consultancy Services (TCS) unter 955 Unternehmen. Nur 0,2 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass Corona keinerlei Auswirkungen auf die Digitalisierung des eigenen Betriebs gehabt habe.

„Corona hat die Wirtschaft hart getroffen, hat aber auch vor Augen geführt: Je digitaler ein Unternehmen aufgestellt ist, desto besser kommt es durch Krisenzeiten“, erklärt Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research. „Gerade größere Unternehmen intensivieren daher jetzt ihre Digitalisierungsanstrengungen. Um das zu unterstützen, ist es notwendig, dass auch Politik und Verwaltung ihre digitalen Angebote ausweiten und den Aufbau digitaler Infrastrukturen forcieren. Corona muss ein Weckruf für mehr Digitalisierung sein.“

Vier von zehn Unternehmen geben an, dass die Corona-Krise die Digitalisierung ihres Geschäftsmodells beschleunigt hat, jede vierte Firma hat das Tempo bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen erhöht. Und mehr als jedes dritte Unternehmen (39 Prozent) erlebt nach eigenen Angaben, dass sich seit Corona-Ausbruch der Umgang der Mitarbeiter mit digitalen Technologien positiv verändert hat. Im Branchenvergleich hat vor allem der Maschinen- und Anlagenbau seine Investitionen in Digitalisierung erhöht (80 Prozent).

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