Mann arbeitet im Homeoffice an seinem Laptop

Die Digitalunternehmen haben in der Coronakrise Mitarbeiter flächendeckend ins Homeoffice geschickt.

| von Claas Berlin

Zwei Drittel haben das Homeoffice direkt angeordnet. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom, an der sich 235 Unternehmen der IT-, Telekommunikations- und sich digitalisierender Branchen beteiligt haben. Demnach ist es nach Einschätzung der Befragten für durchschnittlich 86 Prozent der Mitarbeiter möglich, ihre Tätigkeit im Homeoffice auszuüben.

Für den unternehmensinternen Austausch greift man auf digitale Technologien zurück. 95 Prozent der Unternehmen ersetzen etwa Präsenztreffen durch Videokonferenzen. „Digitale Technologien sind der Garant dafür, das Wirtschaftsleben in Zeiten von Ausgangssperren, Kontaktverboten und Produktionsstopps am Laufen zu halten. Die Coronakrise ist eine Aufforderung an Politik und Wirtschaft, die Arbeitswelt schnellstmöglich, umfassend und dauerhaft zu digitalisieren“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Abseits von Homeoffice stellt sich jedoch für einen Teil der Digital-Akteure die Existenzfrage: Fünf Prozent der befragten Unternehmen haben Betriebsschließungen vorgenommen, weitere zehn Prozent diskutieren darüber. Sieben Prozent haben die Arbeitszeit verkürzt beziehungsweise Kurzarbeit eingeführt, weitere 34 Prozent erwägen dies.

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