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In Sachen KI setzen deutsche Großunternehmen immer häufiger auf externe Hilfe.

| von Werner Beutnagel

Eine große Mehrheit rechnen zudem damit, dass sich dieser Trend noch verstärken werde. 95 Prozent der Großunternehmen glauben, dass die Nachfrage nach IT-Dienstleistern und Freelancern im Zusammenhang mit KI in den kommenden ein bis zwei Jahren noch steigen wird. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von Bitkom Research im Auftrag des Personaldienstleisters Etengo, für die rund 300 IT-Vorstände, CIOs oder IT-Abteilungsleiter in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt wurden.

Je nach Projektphase messen die Großunternehmen IT-Projektdienstleistern unterschiedliche Stärken zu: In den ersten Projektphasen würden die Unternehmen aktuell eher IT-Dienstleistungsunternehmen einsetzen, etwa für Konzeption (66 Prozent), Umsetzung (60 Prozent) und Implementierung (54 Prozent). Für die Betriebsphase stehen dagegen IT-Freelancer (57 Prozent) hoch im Kurs.

Grundsätzlich bevorzugen die Unternehmen jedoch interne Lösungen bei KI-Projekten. Fast alle Unternehmen (97 Prozent) greifen dafür auf die eigenen Mitarbeiter zurück, zwei Drittel auf die Zusammenarbeit mit Freelancern. Rund 30 Prozent setzen auf die Kooperation mit Verbänden und Institutionen. 

Laut Befragung belief sich der Anteil der von Freiberuflern geleisteten Arbeitsstunden in IT-Projekten im vergangenen halben Jahr auf fast ein Viertel (24 Prozent). IT-Dienstleistungsunternehmen, wie System- und Beratungshäuser, übernahmen zudem weitere 11 Prozent des Projektvolumens. Zusammenfassend wird etwas mehr als ein Drittel der Leistung in den Unternehmen heute schon mit Hilfe externer Unterstützung erbracht. Jeweils rund zwei Drittel der Befragten glauben, dass die Bedeutung von IT-Freiberuflern und entsprechenden Dienstleistern auch in Zukunft weiter zunehmen wird.

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