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Der Mangel an IT-Experten betrifft längst nicht mehr nur die IT-Branche, sondern die gesamte Wirtschaft.

| von Claas Berlin

83 Prozent der Personalverantwortlichen geben an, dass sie einen Mangel an IT-Spezialisten auf dem Arbeitsmarkt erleben, vor zwei Jahren waren es erst 67 Prozent. Zugleich erwarten zwei Drittel, dass sich die Situation in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird.

Zudem sind IT-Jobs für die Unternehmen deutlich schwerer zu besetzen als andere Stellen. Vier von zehn Unternehmen geben demnach an, dass die Besetzung von entsprechenden Stellen länger dauert als die anderer Positionen, vor einem Jahr waren es mit 31 Prozent noch deutlich weniger.

Laut Studienautoren sind die Gründe für die langwierige Personalsuche äußerst vielfältig: Am häufigsten werden zu hohe (72 Prozent) und nicht den Qualifikationen entsprechende (52 Prozent) Gehaltsforderungen der Bewerber beklagt. 41 Prozent berichten von allgemein fehlender fachlicher Qualifikation der Bewerber. Neun Prozent bemängeln fehlende Kenntnissen in Bereichen wie beispielsweise künstliche Intelligenz oder Blockchain.

Besonders begehrt sind aktuell Software-Entwickler. Jedes dritte Unternehmen mit mindestens einer offenen IT-Stelle sucht Programmierer. Dahinter folgen IT-Anwendungsbetreuer (18 Prozent), Data Scientists (13 Prozent) und IT-Projektmanager (12 Prozent).

„Jede unbesetzte IT-Stelle kostet Umsatz, belastet die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und bremst die nötige digitale Transformation. Der Mangel an IT-Experten bedroht die Wettbewerbsfähigkeit unserer gesamten Wirtschaft“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg

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