Im Zuge eines Wettbewerbs haben 30 angehende Designer der Hochschule München ihre Mobilitätsvisionen für die Generation Z gestaltet. Begleitet und betreut wurde dieser von einem interdisziplinären Team von Designern, dem Hyundai Design-Chef Thomas Bürkle sowie Othmar Wickenheiser, Professor für Transportation Design an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München.

Im Zentrum der Gestaltungsüberlegungen stehen die Erwartungen junger Menschen an die individuelle und öffentliche Mobilität der Zukunft. Die vier Preisträger, die ihre Zukunftsmodelle dem Führungspersonal von Hyundai Design in Rüsselsheim präsentierten, spannen eine Brücke von der Gegenwart in eine künftige Mobilität ohne Restriktionen.

Modulare Fahrgastzelle

Die modulare Mobilitätsstudie Coup-e von Paul Anker zeigt eine Vision des öffentlichen Nahverkehrs. Während der Antrieb autonom und emissionsfrei gestaltet wird, kann der Verkehrsteilnehmer selbst über die Fahrgastzelle bestimmen und sie gestalten. Ein modulares Konzept bietet vielfältige Variationsmöglichkeiten, um die Zelle etwa an Alleinreisende, Gruppen oder in Bezug auf genügen Abstand anzupassen. Ein modulares Konzept bietet vielfältige Variationsmöglichkeiten. Die schnell austauschbaren flexiblen Sitzmodule sollen sich nach den Bedürfnissen der Menschen richten und erhalten gerade unter den derzeit geltenden Distanz- und Hygieneregeln der Corona-Pandemie einen aktuellen Ansatz. Je nach Fahrgastaufkommen kann die Studie zwischen den vorn und hinten sitzenden Antriebsmodulen individuell verlängert oder verkürzt und der Abstand zum Mitmenschen reguliert werden.

Autonome Passagierdrohne mit Persönlichkeitsprofil

Im Zukunftskonzept Kibun bietet eine autonome Passagierdrohne dem einzelnen Menschen Platz in immer voller werdenden Großstädten, indem die mit Wasserstoff betriebene Drohne den Luftraum nutzt. Das Exterieur passt sich gleichzeitig dem Persönlichkeitsprofil des Drohnen-Abonnenten an und ermöglicht ein neues Level an User Experience. Basierend auf dem Persönlichkeitsprofil jedes Menschen wird ein individuelles Muster grafisch auf die Seiten der Drohne projiziert - ein individuelles Kunstwerk entsteht. Das Konzept der Designstudentin Sümeyra Yalcin unterstreicht durch das Abo-Modell, dass der Generation Z das reine Fahrerlebnis wichtiger sein wird als der Besitz.

Virtuelles Rennerlebnis

Doch nicht nur die mobilen Bedürfnisse der Zukunft wurden von den Studierenden aufgezeigt. Mit dem Projekt Cyber Race von Youngdo Kim werden in einem Virtual-Reality-Rennen über alle Generationen hinweg die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt überquert. Der Fahrer steuert ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug, das sich durch Magnetschwebetechnik auf einer Rennstrecke mit integrierter kabelloser Ladefunktion bewegt. Durch ein holographisches System wird der Spielcharakter angezeigt. Das Rennen kann ohne Vorkenntnisse oder Ausbildung sofort gestartet werden.

Transportable Ruhezonen

Der vierte Gewinner, Etienne Sabarth, will mit seinem Projekt Urban Flower die künftigen Mobilitätslösungen sozialer gestalten. Ausgehend von der Geste, jemanden eine Blume zu überreichen und somit eine Freude zu machen, ist die Hyundai Urban Flower eine sich im städtischen Raum bewegende Skulptur, die als Treffpunkt oder Rückzugsort dient. Zugleich nimmt die Urban Flower eine aktive Rolle ein, in dem sie auf die Stimmungen der Menschen mit Empathie einwirken kann und so der gestressten oder geplagten Person zu Hilfe kommt.

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