Autobahn in Deutschland

Viele Deutsche wünschen sich öffentliche Mobilitätsdaten, um etwa über die Verkehrslage auf den Straßen besser informiert zu sein.

Eine große Mehrheit (87 Prozent) wäre auch bereit, unter bestimmten Bedingungen ihre eigenen Mobilitätsdaten in anonymisierter Form bereitzustellen. Sechs von zehn Befragten würden dies tun, wenn sich dadurch auf ihrer eigenen Route der Verkehrsfluss verbessert. Jeder Zweite würde die Daten freigeben, wenn sich so die bestehenden Verkehrsangebote verbessern würden, 42 Prozent würden dies auch im Gegenzug für den Zugriff auf Statistiken und anderen Informationen aus den Daten tun.

„Die Mobilität der Zukunft ist digital, vernetzt und autonom. Eine Voraussetzung dafür ist es, Verkehrsdaten wo immer möglich zu sammeln und breit verfügbar zu machen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Mobilitätsdaten sind viel zu kostbar, um sie in Silos wegzuschließen. Mit einer verantwortungsvollen Datennutzung können wir Verkehr nicht nur komfortabler und sicherer gestalten, sondern auch sehr viel umweltfreundlicher.“

30 Prozent der Studienteilnehmer erwarten als Voraussetzung, dass die öffentliche Forschung durch die Daten unterstützt wird, 16 Prozent würden ihre Daten nur zur Verfügung stellen, wenn sie dadurch finanzielle Vorteile hätten. Nicht einmal jeder Achte (zwölf Prozent) gibt an, dass er seine persönlichen Mobilitätsdaten auch ohne eigene Vorteile freigeben würde. Nur neun Prozent lehnen es kategorisch ab, entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen.

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