Fahrerloses Transportsystem (FTS) am BMW-Standort Dingolfing

Um der schwachen Konjunktur und Effizienzdefiziten entgegenzuwirken, setzen viele Unternehmen auf Digitalisierung und Automatisierung. Bild: BMW

| von Werner Beutnagel

Dies geht aus einer Studie der Unternehmensberatung Sopra Steria und des F.A.Z.-Instituts hervor. Sechs von zehn Unternehmen treiben zudem Digitalisierungsprojekte mit den größten Quick-Win-Aussichten sowie die Automatisierung von Prozessen voran. Durch den Ausbruch des Coronavirus verstärke sich der Druck auf Unternehmen deutlich, so die Studienautoren, doch schon vor der Krise habe sich die Autokonjunktur deutlich abgekühlt.

“Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren unter anderem große Summen in Digitalisierung und den Umbau ihrer Geschäftsmodelle investiert“, sagt Urs M. Krämer, CEO von Sopra Steria. „Das kann sich in der Corona-Pandemie positiv auswirken, denn sie beschleunigt jetzt die digitale Transformation. In der folgenden Normalisierungsphase ist zu erwarten, dass sich sichtbare Verbesserungen in Form von neuem Geschäft, schnelleren Abläufen, geringeren Kosten oder vereinfachtem Arbeiten einstellen.“

Der Studie zufolge war für 41 Prozent der Unternehmen eine gesteigerte Umsatzrendite im eigenen Unternehmen ein Ziel mit hoher Priorität. Zudem möchten Unternehmen weniger Arbeitszeit für nicht wertschöpfende Aufgaben bereitstellen. 71 Prozent der Unternehmen wollen in diesem Zuge ineffiziente Abläufe durch neue ablösen. „Viele Geschäftsprozesse laufen heute IT-unterstützt ab. Durch Datenspuren ist es viel leichter zu ergründen, wie sich ein Prozess beschleunigen oder der Aufwand reduzieren lässt“, erklärt Jens Rohde, Experte für digitales Prozessmanagement von Sopra Steria Next.

Mehr als jedes zweite Unternehmen stellt zudem die Produkt- und Leistungspalette auf den Prüfstand. Ziele sind eine Vereinheitlichung, das Aufbrechen von Silos und ein verstärkt modularer Aufbau.

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