Cybercrime ist größtes Unternehmensrisiko

Weltweit rücken Unternehmen immer stärker in den Fokus von Cyberkriminellen.

Im Vergleich zum ersten Risikobarometer aus dem Jahr 2013, bei dem lediglich sechs Prozent der Befragten Cybercrime als Top-Thema für Unternehmen angaben, sprachen sich bei der aktuellen Befragung 39 Prozent dafür aus. Insgesamt würden Cyberangriffe mittlerweile viel zielgerichteter und ausgefeilter ausgeführt werden, so die Studienautoren. Das sorge für millionenschwere Erpressungsforderungen.

„Die Kosten eines Cybervorfalls steigen auf breiter Front, was auf eine zunehmende Komplexität, strengere Vorschriften und die schädlichen Folgen eines Datenverlustes oder eines Verlusts von unternehmenskritischen IT-Systemen zurückzuführen ist“, unterstreicht Marek Stanislawski, stellvertretender Leiter des Bereichs Cyber der Industrieversicherungssparte AGCS.

Nach Einschätzung der Studienautoren sind 50 bis 90 Prozent der Attacken auf den nachlässigen Umgang der Mitarbeiter mit personenbezogenen Daten im Unternehmen zurückzuführen. Dabei zählen Phishing und Social Engineering zu den häufigsten Sicherheitsrisiken.

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