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T-Systems möchte bis zum kommenden Jahr rund 600 neue Stellen im Automotive-Bereich schaffen. (Bild: Deutsche Telekom)

Zu den derzeit 4.000 Mitarbeitern, die sich um die Digitalisierung der Autobranche bemühen, sollen bis 2023 rund 600 weitere Experten kommen. Allein am Standort Wolfsburg plant der IT-Dienstleister circa 200 neuen Stellen. Im Hinblick auf die digitale Transformation der Branche möchte T-Systems vor allem die Themenfelder Fahrzeug-Software und -vernetzung, digitales Kundenerlebnis sowie Cloud Computing stärken.

„Elektromobilität, autonomes Fahren, Vernetzung: Die Kernkompetenz der Autohersteller ist künftig die Software“, sagt Christian Hort, verantwortlich für das Geschäftsfeld Automotive bei T-Systems. „Die Herausforderung liegt im Management des gesamten Software-Lebenszyklus. Der ist meiner Meinung nach sogar komplexer als der reine Elektronik-Lieferzyklus.“ Kein Autohersteller werde es alleine schaffen, die komplette Software-Lieferkette abzubilden und alle Dienste rund um das Auto, den Kunden und die Produktion aus Eigenleistung anzubieten.

Zum Portfolio von T-Systems zählen unter anderem die Konsolidierung von Steuergeräten im Fahrzeug bis hin zum autonomen Fahren und die Backend-Anbindung entsprechender Systeme. Aber auch die Digitalisierung der Kundenschnittstelle sowie das Management der Customer Journey werden berücksichtigt. Hinsichtlich der Digitalisierung der Wertschöpfungskette ist der IT-Dienstleister unter anderem als Mitgründer der Initiative Catena-X aktiv, die mehr Transparenz in die Lieferkette bringen soll.

T-Systems führt Top 25 der IT-Dienstleister an

Auch im Jahr 2021 konnte T-Systems im Top 25-Ranking der Automotive-IT-Dienstleister von automotiveIT die Spitze verteidigen. Mit einem Automotive-Umsatz von rund 571 Millionen Euro setzte sich T-Systems gegen Konkurrenten wie IBM (550 Millionen), Capgemini (510 Millionen), Infosys (500 Millionen) und MHP (489 Millionen) durch. Im Vergleich zu den Vorjahren musste das Unternehmen jedoch aufgrund interner Umstrukturierungen, im Zuge derer bestimmte Einheiten zurück an den Mutterkonzern Deutsche Telekom übergegangen sind, Umsatzrückgänge hinnehmen.

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